Kleine Tipps
…über den richtigen Umgang mit Welpen

Die Eingewöhnung - auch ans Alleinsein – verlangt viel Fingerspitzengefühl. Insbesondere junge Hunde müssen den richtigen Umgang mit Herrchen und Frauchen aber auch mit ihren Artgenossen erst lernen. Dazu gibt es die Welpen- schule. Ab dem 4. Monat sind die Kleinen mit Eifer dabei.

Von Anfang an kann man Tierbabys auch langsam ans Autofahren gewöhnen – beginnend mit ein paar Minuten im stehenden Auto und noch recht kurzen Fahrten. Damit die ersten Touren zum positiven Erlebnis werden, sollte man den Welpen vorher aber keinesfalls füttern. Auch den Verzicht auf abruptes Bremsen oder Beschleunigen wird der kleine Schatz bestimmt zu danken wissen.

Alles in allem sollte man Tier-Babys nicht unter einen Glassturz stellen. Rücksichtsvoller Umgang ist dennoch angesagt. Der kleine Hund ist kein Spielzeug, auch er benötigt seine Ruhe. Freunde auf vier Pfoten werden Freunde für’s Leben.

Der Besitz eines Hundes muß bis zu dessen 6. Lebensmonat bei der Gemeinde- oder Stadtkasse gemeldet werden. Diese schickt den Zahlschein für die zu entrichtende Hundesteuer zu, nach erfolgter Einzahlung erhält der Tierbesitzer die Hundemarke.

Konrad Lorenz hat einmal festgehalten, daß verspielte Tiere lernen, sowohl mit Gegenständen als auch mit sozialen Objekten umzugehen. Er wies darauf hin, das Spiel entwickle die Intelligenz eines Hundes, weil es ihn an neue Situationen heranführt. Er muß neue, innovative Verhaltensweisen entwickeln, dadurch vergrößert er seinen Erfahrungsschatz, und das geistige Wachstum wird beschleunigt und ausgebaut.

Streicheln fördert die hundliche Intelligenz. Man spricht beruhigend auf den Hund ein, nennt fröhlich seinen Namen, nimmt seinen Kopf in beide Hände und streichelt ihm die Ohrpartie, den Hals und den Fang. Dabei sieht man ihm lächelnd in die Augen. Anschließend fahren beide Hände ruhig und bestimmt über den Rücken und die Flanken, man krault den Bauch und den Rücken. Der Hund genießt das und hört immer wieder seinen Namen. Das steigert die Bindung und somit die soziale Intelligenz.

Der Hund braucht Lob! Lob kann auch Futter sein. Besonders beim jungen Hund sollten wir auf eine optimale Ernährung achten, vor allem im ersten Jahr, in dem sein Gehirn reift. Die richtige Ernährung kann die spätere Intelligenz beeinflussen.

Alle Terrier sind temperamentvolle, mutige Wächter. Sie brauchen eine feste, aber freundliche Hand, einen Herrn mit einem gelassenen Gemüt, der aber genau weiss, was er will und was er nicht will. Wer meint, im Leben auch ohne feste Prinzipien auskommen zu können, der sollte sich keinen Terrier ins Haus holen. Der Hund bringt ihm sonst seine eigenen Prinzipien bei.